304 Seiten.
Paperback.
€ 15,80 (D).
ISBN 978-3-89950-451-4.
Wie es ist, wenn es einem den Boden unter den Füßen wegzieht, wenn die eigene Seele einem den Krieg erklärt und der Schmerz über einen hereinbricht, der einen bis zum Selbstmordversuch treibt?
In diesem Erfahrungsbericht beschreibt der Autor den schwersten, dunkelsten Teil seines Lebens, schreibt sich die Ängste von der Seele und schildert, wie sich ihm durch Therapie eine neue Welt öffnet.
Das Buch handelt von meinen – eigentlich unbeschreibbaren – Gefühlen, Gedanken und Eindrücken während der wahrscheinlich schlimmsten Zeit meines bisherigen Lebens. Einer Zeit, von Oktober 2007 bis April 2008, in der ich drei Suizidversuche unternommen habe, einer Zeit die beherrscht ist von Dunkelheit, Trostlosigkeit, Angst. Geprägt von Hoffnungslosigkeit, Mutlosigkeit und abhanden gekommener Zukunftsperspektiven. Monate, die ich in einer Nervenklinik in der geschlossenen Abteilung der Psychiatrie, auf psychosozialer Reha und der Intensivstation eines Krankenhauses verbracht habe.
Vereinfacht gesagt: Vom Weg durch die Hölle.
Zweck des Buches ist es, Betroffenen Gewissheit zu geben, dass sie nicht alleine mit derartigen Gedanken und Gefühlen sind, vielleicht auch zu helfen sich zu artikulieren und Angehörigen einen kleinen Einblick in die Gefühlswelt eines Depressiven zu geben.
Denn: So sehr sich Angehörige auch bemühen, sie machen es unbewusst immer falsch und ich möchte ihnen ihre Schuldgefühle nehmen, sie können es gar nicht richtig machen, denn der Depressive weiß selbst am Anfang nicht was richtig und was falsch ist.



